Bergles-Apotheke
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Gesundheit heute

Auf diesen Seiten finden Sie interessante Artikel rund um das Thema Gesundheit.

Ambulante und häusliche Pflege

Die ambulante Pflege ermöglicht alten Menschen, auch bei zunehmender Gebrechlichkeit in der gewohnten Umgebung zu leben. Bei der Auswahl des Pflegediensts gibt es viele Kriterien, die vorher geprüft werden sollten. Neben der Fachkompetenz spielt vor allem Sympathie eine Rolle, wenn dauerhafte Unterstützung in der eigenen Wohnung erforderlich wird.

Ambulante Pflegedienste können pflegende Angehörige bei den täglich zu bewältigenden pflegerischen Verrichtungen unterstützen oder spezielle Pflegetätigkeiten übernehmen. Grundlage hierfür ist ein Vertrag, in dem Leistungen und Kosten detailliert vereinbart werden. Die Pflegekasse übernimmt die Kosten, wenn der Hilfebedarf zuvor von einem Gutachter bestätigt wurde. Dank eines pauschal bewilligten Pflegegelds können Betroffene und deren Angehörige auch eine Kombination aus Angehörigenpflege, professioneller Pflege und zusätzlicher Haushaltshilfe vereinbaren (Pflegeversicherungsgesetz). Pflegedienste vermitteln übrigens auch Kontakte zu Anbietern von „Essen auf Rädern“, zu Fußpflegern, Frisören oder Begleitpersonen für Spaziergänge.

Eine hilfreiche Einrichtung für Pflegebedürftige ist das Hausnotrufsystem. Voraussetzung für die Installation ist lediglich ein Telefonanschluss in der Wohnung. Sowohl an der Basisstation des Telefons als auch an einem tragbaren Funkgerät ist eine Meldetaste eingerichtet, die bei Bedarf nur gedrückt werden muss, um Hilfe herbeizurufen.

Von: Ruth Mamerow, Dr. med. Arne Schäffler in: Gesundheit heute, herausgegeben von Dr. med. Arne Schäffler. Trias, Stuttgart, 3. Auflage (2014). Überarbeitung und Aktualisierung: Dr. med. Sonja Kempinski

Neben Wasser füllen auch Obst und Gemüse die Flüssigkeitsspeicher wieder auf.

Geringes Durstgefühl bei Senior*innen

Tipps für besseres Trinken

Die aktuellen Temperaturen machen vielen betagten Menschen zu schaffen. Ein paar einfache Tricks erinnern Ältere, gerade im Sommer genügend zu trinken und sich vor Austrocknung zu schützen.

Geringes Durstgefühl

Bei älteren Menschen ist das Durstgefühl oft weniger ausgeprägt. Tritt zu der fehlenden Flüssigkeitszufuhr ein erhöhter Flüssigkeitsverlust, beispielsweise durch starke Schweißbildung oder Durchfallerkrankungen, kann es zu einer Austrocknung des Körpers (Dehydrierung) kommen. Die daraus resultierenden Störungen im Salzhaushalt gehen öfter mit einer Bewusstseinstrübung oder Bewusstlosigkeit einher. Im schlimmsten Fall droht eine Austrocknung.

So trinken Betagte zwei Liter täglich

Doch Senior*innen können einer Austrocknung leicht vorbeugen. „Den Salzverlust durch starkes Schwitzen kann man am besten durch natriumreiches Mineralwasser oder tassenweise getrunkene Gemüse- oder Fleischbrühen wieder ausgleichen“, rät Dr. Ursula Marschall, leitende Medizinerin bei der Barmer GEK. Auch folgende Tipps helfen betagten Menschen, die tägliche Mindestzufuhr von 2 Litern Flüssigkeit einzuhalten:

  • Ein eigens erstellter Trinkplan sorgt für ein fast automatischen Trinken über den Tag verteilt.
  • Die erforderliche Trinkmenge für den Tag in Sichtweite stellen.
  • Eine große Flasche Wasser unterwegs immer bei sich tragen.
  • Wasserreiches Obst und Gemüse wie Wassermelonen, Nektarinen oder Pfirsiche sind ebenfalls gute Flüssigkeitsspender.
  • Bei Trinkschwierigkeiten erleichtern Strohhalme oder Schnabeltassen die Aufnahme von Flüssigkeiten
  • Frische Fruchtsäfte können die Trinklust anregen.
  • Leichte Mahlzeiten, beispielsweise Salat, Fischgerichte mit viel Gemüse oder Obst, liegen nicht schwer im Magen und bieten noch Platz für Flüssigkeit.
  • Kleinere aber mehrere Mahlzeiten über den Tag verteilt lassen ebenfalls Kapazität für genügend Getränke.

Bei einigen Erkrankungen wie Herzinsuffizienz oder Nierenschwäche ist die Trinkmenge aus medizinischen Gründen begrenzt, um den Körper nicht mit zuviel Flüssigkeit zusätzlich zu belasten. Auch wenn dies gerade im Sommer schwierig ist, sollten Betroffene das von der Ärzt*in angegebene Limit auf 10 Prozent genau einhalten.

Quellen: Barmer

05.07.2022 | Von: Julia Schmidt; Bild: NDAB Creativity/Shutterstock.com