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Der Stachelzell-Hautkrebs ist ein bösartiger Hautkrebs. Er entwickelt sich nicht nur an stark sonnenbeschienenen Stellen wie Gesicht, Ohren, Handrücken und Unterarmen. Er kommt im Gegensatz zu anderen Hautkebsarten auch an schleimhautnahen Stellen wie Unterlippe, Mund, Zunge oder im Genitalbereich vor.
Betroffen sind überwiegend hellhäutige Menschen ab dem 60. Lebensjahr. Männer erkranken etwa doppelt so häufig wie Frauen. Nicht selten entwickelt sich der Stachelzell-Hautkrebs aus einer aktinischen Keratose heraus. In unseren Breitengraden ist der Stachelzell-Hautkrebs mit einer Neuerkrankung auf 10.000 Einwohner relativ selten. In sonnenreicheren Ländern wie z. B. Australien oder Neuseeland kommt er jedoch etwa zehnmal häufiger vor.
Wie entsteht der Stachelzell-Hautkrebs?
Die häufigste Ursache für die Entwicklung eines Stachelzell-Hautkrebses liegt in der chronischen, ungeschützten Sonneneinwirkung besonders beim hellen Hauttyp. Dies führt zu einer Zunahme von veränderten Zellen in der Oberhaut, der so genannten Epidermis. Diese Krebsvorstufe wird auch als aktinische Keratose bezeichnet. Durchbrechen diese veränderten oder atypischen Hautzellen die Grenze von der Oberhaut zur Lederhaut, kommt es zum Stachelzell-Hautkrebs.
Der Stachelzell-Hautkrebs kann sich, wenn auch selten, aus Narben, Verbrennungen oder chronischen Unterschenkelgeschwüren entwickeln. Nicht selten entsteht der Stachelzell-Hautkrebs auf einer durch Röntgenstrahlung geschädigten Haut. Patienten, die auf Grund einer Organtransplantation darauf angewiesen sind, ihr Immunsystem durch Tabletteneinnahme zu schwächen, sind ebenfalls viel häufiger betroffen als die übrige Bevölkerung.
Chemikalien wie Arsen oder Teer tragen ihren Teil zur Entwicklung des Stachelzell-Hautkrebses bei. Arbeiter, die mit den genannten Stoffen hantierten, erkranken häufiger an dieser Krebsform.
Welche Anzeichen gibt es beim Stachelzell-Hautkrebs?
Anfangs zeigt sich der Stachelzell-Hautkrebs nur als kleine Rötung mit einer relativ fest aufsitzenden, bräunlichen Hornschicht. Versucht man, die Hornschicht abzukratzen, entsteht oft eine blutende Wunde. Im späteren Stadium wächst dieser Tumor blumenkohlartig nach außen. Nicht selten kann der Stachelzell-Hautkrebs in diesem Stadium geschwürig zerfallen.
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