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Die heutigen Sonnenschutzmittel müssen hohe Anforderungen erfüllen. Die wichtigsten sind:
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ein hoher Licht- und Breitbandschutz, |
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Schweiß- und Wasserfestigkeit, |
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eine gute Haftung auf der oberen Haut, |
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Stabilität gegen Licht, Luft und Hitze, |
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eine gute Verträglichkeit. |
Auf dem Markt gibt es zwei Formen von Sonnenschutzprodukten, die sich in ihrer Wirkungsweise unterscheiden:
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eine chemische, mit einem oder zwei UV-Filtern, |
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eine physikalische, mit mineralischen UV-Filtern, auch Mikropigmente genannt. |
Chemische Filter
Chemische Filter nehmen die energiereiche UV-Strahlung auf und wandeln sie in Wärmestrahlung um. Diese Strahlung kann keine Schäden mehr anrichten.
Je nachdem, welcher Wellenbereich umgewandelt wird, unterscheidet man UV-A-, UV-B- oder Breitbandfilter. Damit die Substanzen möglichst in beiden UV-Bereichen wirken, wurden auch Kombinationen verschiedener Filter entwickelt.
Leider neigen viele chemischen Filter dazu, sich nach kurzer Zeit zu zersetzen. Daher gibt es momentan nur wenige zuverlässige Filter auf dem Markt. Vielversprechend sind:
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Mexoryl-SX-UV-A-Filter
(Stabilität von mehr als einer Stunde), |
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Mexoryl-XL-UV-A- und UV-B-Filter
(Stabilität von mehr als drei Stunden). |
Meist werden diese beiden Filter kombiniert, um einen umfangreichen Sonnenschutz mit hoher Licht-, Schweiß- und Wasserstabilität zu erhalten. Auch Benzophenone - wie das Parsol 1789 - besitzen eine gute Lichtstabilität.
Mineralische Filter
Diese Filter dringen nicht in die Haut ein, sondern reflektieren an der Hautoberfläche das Sonnenlicht. Die Haut wird durch die Inhaltsstoffe abgedeckt und so vor dem Licht geschützt.
Als so genannte Deckpigmente eignen sich vor allem Zinkoxid oder Titandioxid. Sie sind beide gut verträglich, also auch für Menschen geeignet, die allergisch auf die chemischen Filter reagieren. Verwendet werden diese Stoffe auch bei Hauterkrankungen, die einen hohen Lichtschutz erfordern, und bei Kindern. Oftmals werden diese mineralischen Filter auch mit chemischen Filtern kombiniert. Je nach Pigmentanteil ist ein Nachteil, dass sie die Haut weiß färben.
Was ist der Lichtschutzfaktor (LSF)?
Der Lichtschutzfaktor gibt an, um wie viel länger man sich mit dem Sonnenschutz der Sonne aussetzen kann im Vergleich zur entsprechenden Zeit ohne Lichtschutz. Als Referenzzeitraum gilt dabei die Spanne, bevor der Eigenschutz überschritten ist und die Haut rot wird (im Normalfall etwa 15 bis 20 Minuten).
 Die Messmethoden für die Faktoren sind genormt. Es werden aber verschiedene Angaben verwendet. In Deutschland wird der UV-B-Lichtschutzfaktor seit 1997 nach dem europaweiten Standard des Dachverbands der europäischen Kosmetikindustrie COLIPA (Comité de Liaison des Associations Européennes de I'Industrie de la Parfumerie, des Produits Cosmetiques et de Toilette) angegeben. Es existiert aber noch eine US-Norm, die bei einigen Mitteln auch genannt wird. Für den UV-A-Lichtschutzfaktor gibt es noch keine Standardisierung. Hieran arbeitet zurzeit die australische Zulassungsbehörde.
Was Sie beachten sollten
Ein sehr hoher Lichtschutzfaktor über 35 deutet auf die amerikanische oder australische Norm hin. Der Wert wird doppelt so hoch angegeben wie beim europäischen Standard. Also: Vorsicht bei zu langen Sonnenbädern! Lichtschutzfaktoren zwischen 5 und 35 sind nach der europäischen Norm angegeben.
Lichtkrank durch Lichtschutz
Lichtschutzmittel, vor allem Sonnenblocker, enthalten eine Kombination aus vielen mineralischen und chemischen Lichtschutzfiltern. Mit steigender Anzahl an chemischen Lichtschutzfiltern steigt auch die Allergie-Rate auf die Sonnenschutzmittel. Auch durch die Abbauprodukte lichtinstabiler Lichtschutzfilter treten immer wieder Allergien auf.
Unser Rat: Verwenden Sie lieber ein Präparat mit einem höheren Mikropigmentanteil. Der einzige Nachteil besteht darin, dass mit zunehmendem Lichtschutz (ab Faktor 20) der Anteil an Pulver steigt und ein Weißeffekt der Haut auftritt.
Es können aber auch andere Faktoren eine Lichtallergie auslösen, z. B. Arzneimittel, die eingenommen werden, Parfümöle oder andere Zusätze in den Sonnenschutzpräparaten. Lassen Sie sich vor Ihrem Urlaub auf jeden Fall von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
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