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Bei Sonnenbrand oder Sonnenallergie gilt es, die Sonne strikt zu meiden. Doch was können Sie außerdem tun, um der Haut zu helfen, sich möglichst schnell zu regenerieren?
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Behandeln Sie leichte Hautrötungen mit einem Après-Produkt. Die Inhaltsstoffe wirken meist kühlend
und heilend. |
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Bei mäßigem Sonnenbrand ohne Blasenbildung bringen lauwarme Duschen und Umschläge mit kaltem Wasser schnell Linderung. Ist die Haut akut geschädigt, sollte man nur abgekochtes und abgekühltes Wasser verwenden. |
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Auch eine Quark- bzw. Joghurtpackung oder Wickel mit schwarzem Tee bzw. Essig können hilfreich sein. |
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Starken Juckreiz oder Quaddeln einer Allergie kann man mit leicht Corticoid-haltigen Lotionen behandeln. |
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Gegen Schmerzen und leicht erhöhte Temperatur hilft Acetylsalicylsäure. |
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Bei starkem Sonnenbrand mit Blasenbildung müssen Sie einen Arzt aufsuchen. |
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Im Freien sollten Sie nur Kleidung tragen, die die betroffenen Körperstellen komplett abdeckt. |
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Trinken Sie so viel wie möglich, und öffnen Sie eventuell vorhandene Blasen nicht. |
Schadet ein Sonnenbrand der Haut?
Der Sonnenbrand tritt erst drei bis sechs Stunden später auf. Meist kann der Körper die Defekte, die das Sonnenlicht hervorruft, wieder reparieren. Das "Gedächtnis" der Haut registriert jedoch jeden Sonnenbrand und alle extremen Sonnenbäder.
Keiner sollte den Repair-Mechanismus der Haut zu sehr überfordern, denn es ist unbestritten, dass die Entstehung von bestimmten Hautkrebsarten (Basaliomen und Spinaliomen), durch Sonnenbrände gefördert wird. Ganz gefährlich sind Sonnenbrände im Kindesalter. Die Haut vergisst diese Schäden nie; der Körper ist dann auch im Erwachsenenalter stärker gefährdet.
Auch ohne sichtbaren Sonnenbrand schädigen die Sonnenstrahlen auf Dauer die ungeschützte Haut.
Als Folgen einer regelmäßigen Sonneneinstrahlung über Jahre drohen:
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grobporige Haut und Mitesserbildung, |
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Nachlassen der Hautelastizität und Faltenbildung, |
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Veränderung der Erbinformation der Zellen und ein erhöhtes Hautkrebsrisiko. |
Vorbräune aus dem Solarium als Vorbeugung für einen Sonnenbrand?
Die künstliche Sonne ist keine Alternative zur natürlichen. Solariums-Strahler besitzen zwar eine bedeutend niedrigere UV-B-Strahlung, dafür ist der UV-A-Anteil um ein Vielfaches höher als im Sonnenlicht, teilweise um das 1000-fache. Im Solarium kommt es zwar zu einer Hauttönung durch Melaninbildung, eine Lichtschwiele, also der aktivierte Eigenschutz der Haut, wird aber nur durch UV-B-Licht gebildet, das hier fehlt. Insofern bietet Solariumsbräune keinen Schutz vor Sonnenbrand.
Kinder und Menschen vom Hauttyp I haben einen so geringen Eigenschutz, dass sie auch keine Sonnenstudios besuchen sollten. Da UV-A-Strahlung auch Netzhaut und Augenlinse schädigt, muss unbedingt eine Schutzbrille getragen werden.
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