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Der Basalzell-Hautkrebs (Basaliom) ist mit Abstand der häufigste Hauttumor. Er verursacht im Gegensatz zu anderen Hautkrebsformen, etwa dem schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) oder dem Stachelzell-Hautkrebs (Spinaliom), keine Absiedlungen (Metastasen) in andere Organe. Aus diesem Grund wird er auch als ein halb-bösartiger Tumor bezeichnet.
Der Basalzell-Hautkrebs entwickelt sich überwiegend auf stark sonnenbeschienenen Stellen im Gesicht wie Nase, Wange, Schläfe, Stirn oder Ohren. Prinzipiell kann er aber auch an allen anderen Stellen der Haut auftreten. Betroffen sind überwiegend hellhäutige Menschen ab dem 50. Lebensjahr. In seltenen Fällen kann der Basalzell-Hautkrebs im Rahmen eines vererbten Syndroms auch schon ab dem 20. Lebensjahr auftreten. Männer erkranken etwas häufiger als Frauen. Der Basalzell-Hautkrebs ist mit ca. einer Neuerkrankung auf 1.000 Einwohner eine der häufigsten Krebsarten überhaupt.
Wie kommt es zur Entwicklung des Basalzell-Hautkrebses?
Die häufigste Ursache für die Entwicklung des Basalzell-Hautkrebses liegt in der chronischen, ungeschützten Sonneneinwirkung, insbesondere beim hellen Hauttyp. Patienten, die auf Grund chronischer Hauterkrankungen wie Schuppenflechte oder Neurodermitis mit einer Phototherapie (Bestrahlungstherapie) behandelt wurden, weisen ein erhöhtes Risiko für Basalzell-Hautkrebs auf.
Auch eine gewisse erbliche Veranlagung ist gegeben: Es gibt Familien mit gehäuftem Auftreten von Basalzell-Hautkrebs. In selteneren Fällen entsteht der Basalzell-Hautkrebs auf dem Boden von chronischen Wunden, Röntgennarben oder Druckstellen.
Der Basalzell-Hautkrebs kommt im Gegensatz zum Stachelzell-Hautkrebs (Spinaliom) nicht im Bereich der Schleimhäute vor, kann jedoch in diese hineinwachsen. Obwohl einige auslösende Ursachen bekannt sind, ist der eigentliche Mechanismus der Tumorentstehung beim Basalzell-Hautkrebs noch nicht gesichert.
Wie wird der Basalzell-Hautkrebs diagnostiziert?
Der Basalzell-Hautkrebs kann sich, je nach Typ oder Stadium, sehr unterschiedlich zeigen. Im Anfangsstadium ist es zumeist nur ein hautfarbenes oder glasiges Knötchen. Typisch beim Basalzell-Hautkrebs ist die Durchsetzung der Knötchen mit kleinen Äderchen (Teleangiektasien). Im Bereich außerhalb des Gesichts ähnelt der Basalzell-Hautkrebs oft einem Ekzem mit Rötung und Schuppung. In einem späteren Stadium wächst dieser Tumor eher nach innen und zerfällt geschwürig.
Um in Zweifelsfällen den Basalzell-Hautkrebs von anderen Hautveränderungen abzugrenzen, kann der Arzt eine Probebiopsie (Probe-Entnahme) der Haut veranlassen. Die anschließende feingewebliche Untersuchung sichert dann die Diagnose.
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